Der Blick hat sich auf dem Elektroautomarkt umgeschaut und die günstigsten Fahrzeuge aufgelistet. Nur ein Fehler ist der Zeitung unterlaufen: Der JAC wäre auf dem zweiten Platz. An dem Fehler sind vielleicht wir schuld.

Elektromobilität wird preislich attraktiv. Die Preise purzeln und in der Schweiz tobt ein Kampf, wer denn nun das günstigste Elektroauto verkauft. Auto Kunz kämpft da natürlich mit. Als Generalimporteur der Marke JAC, dessen Konzept «gut und günstig durch die Stadt» ist, wollen wir klar die Krone. Denn der Trip in die Migros oder zum Sport sollte nicht auch noch die Umwelt belasten. 

Die Website der Schweizer Tageszeitung Blick hat die zehn günstigsten Elektroautos aufgelistet.

  1. Dacia Spring: 18’990 CHF
  2. Renault Twingo: 23’100 CHF
  3. Smart EQ Fortwo: 26’400 CHF
  4. VW E-Up: 26’900 CHF
  5. Fiat 500e: 26’990 CHF
  6. JAC e-S2: 29’989 CHF
  7. Nissan Leaf: 29’990 CHF
  8. Citroën ë-C4: 32’900 CHF
  9. Renault Zoe: 34’300 CHF
  10. Peugeot e-208: 34’550 CHF

Nur, dass da etwas nicht stimmt. Wenn Sie uns auf Facebook oder Instagram folgen, dann wissen Sie, dass der JAC e-S2 19’989 Franken kostet und nicht wie in den Blick-Charts angegeben 29’989 Franken. 

Wie geht das? Hat der Blick geschlampt? Will die Tageszeitung dem kleinen Chinesen-SUV eine auswischen? Nein, das liegt daran, dass wir schneller handeln als der Blick publiziert.

Der Preissturz beim JAC

Der JAC hat tatsächlich bis vor kurzem 29’989 Franken (Listenpreis) gekostet. Wir haben uns gedacht, dass das ein guter Preis sei und haben die JACs bei uns in Wohlen dort aufgestellt wo früher die amerikanischen Muscle Cars waren. Die Muscle Cars sind jetzt auf dem Hof verteilt, weil ganz ohne wollen wir dann doch auch nicht.

 «Der JAC ist zu teuer» wollten wir nicht auf uns sitzen lassen und so haben wir den Preis zu Weihnachten fallen lassen. Und ihn auch da belassen. Das hat mehrere Gründe. Zum einen funktioniert das für uns wirtschaftlich, zum anderen steht der Nachfolger, der JAC e-JS4 an. Der soll voraussichtlich 29’989 Franken kosten, wobei die Preisverhandlungen aktuell noch in den letzten Zügen sind. Es wäre einfach schlechte Form, wenn der Vorgänger genau gleich viel kosten würde, wie das neue, verbesserte Modell.

Die Frage des Blicks, wie günstig denn das günstigste Elektroauto bei uns auf dem Hof sei, kam schon früher.

Ziemlich unspektakuläre Geschichte, alles in allem. Aber trotzdem haben uns aufmerksame Leser E-Mails geschickt mit dem Hinweis, dass der Blick irgendwas verdreht haben muss.

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